Vielleicht ist die Wahrheit ein Weib

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Anmerkungen zur Philosophie des Patriarchats.
Balloni-Verlag: Köln 1984. 127 Seiten
ISBN 3 - 922933 - 04 - 1

Wissen und Wahrheit gründen in der Begegnung von Mann und Frau. Wie, das zeigt z.B. der Mythos von Ödipus und der Sphinx. Nur Ödipus, der die Sphinx bezwang, wurde "Symbol der Wissenschaft" (Nietzsche), die Sphinx aber das Mutterangsttier des Patriarchats.

In einer Folge von 93 kurzen, in sich abgeschlossenen Texten zeigt der Autor, wie sich Philosophen in ihrer Liebe zur Wahrheit und Weisheit auf Mythen beziehen: Sie versuchen damit, die Wahrheit und Weisheit des Patriarchats zu rechtfertigen; aber sie entlarven sie auch. Insgesamt illustrieren die Texte und Zeichnungen die hintergründige Bemerkung Nietzsches, daß die Wahrheit ein Weib sei, nämlich Baubo, die mythische Vulva. Was ist aus ihr geworden, seit sie an den Mann gebracht wurde?

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Hinweis

Das Werk kann auszugsweise angeschaut werden unter
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Ein Vortrag desselben Titels findet sich unter
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Inhalt

Sieben mythische Frauengestalten stehen für die Zurichtungen und Entstellungen dieser Wahrheit durch den Mann. Denn sie droht ihn sprachlos und wehrlos zu machen. Sie ist die Wahrheit der Liebe und des Todes. 

 

Lilith
Sphinx
Kirke
Baubo
Diana
Dike
Kassandra

Die vertriebene Wahrheit
Die vergewaltigte Wahrheit
Die verratene Wahrheit
Die verschleierte Wahrheit
Die verwandelte Wahrheit
Die vernichtete Wahrheit
Die vergessene Wahrheit

Den Abbildungen liegen Zeichnungen des Verfassers zugrunde.